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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2009-02 AUSGABE
2009-02


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Rasseportrait Arravani – Griechische Individualisten mit Töltfaktor
// Ramona Dünisch

Arravani im Portrait
Selbst meinen langjährigen griechischen Freunden aus dem Odenwald waren diese Pferde unter dem Namen "Arravani" nicht bekannt und ein Schreibfehler in einem Fachartikel machte das Zurechtfinden nicht wirklich einfacher. Nachdem der Bestand heute stark geschrumpft ist, ist dieser Punkt auch nicht weiter verwunderlich.

Wer der Landessprache im Peloponnes nicht mächtig ist, tut sich recht schwer damit, Zusammenhänge zu erkennen, die nach eingehender Recherche recht einfach zu klären sind. Die Bezeichnung "Arravani" erläutert in kurzen Zügen, was diese Pferde am besten können und das ist schlichtweg tölten! Was steckt hinter diesen

vielfältig gefärbten Kleinpferden aus dem heißen Süden in Griechenland?

Die Herkunft
Das Zuhause der kleinen Arravani-Pferde liegt im Peloponnes in Griechenland und seinen angrenzenden Hügelgebieten. In ihrer Heimat fallen unter die Bezeichnung "Arravani" auch Andravida, das elische Pferd, Dopio und das Peneia-Pony. Beim Peneia-Pony entstand in der Literatur Verwirrung, da es in Griechenland zwei Flüsse mit dem Namen Piniós (Peneiós) gibt.

Zwei spielende Arravani Fohlen
Einer fließt durch Thessalien mit dem

Bezirk Elis bei Trikala und der zweite berührt die Gegend um Andravida in der Landschaft Eli im Nordwesten der Peloponnes. In der Zeit der Türken zwischen den Jahren 1453 bis 1830 wurde recht viel Orientalisches Blut in diese Rasse eingekreuzt, das seinen deutlichen Stempel hinterlassen konnte.

Auch später wurden recht unterschiedliche Rassen in die Zucht mit einbezogen, was leider einen recht uneinheitlichen Typ ergab. Aus diesem Grunde hat sich in Griechenland die Bezeichnung "Dopio" eingebürgert, die übersetzt soviel wie "einheimisches Pferd" oder "Pferd der Gegend" bedeutet.

Griechische Landwirte stellen seit Jahrhunderten immer wieder die gleichen Anforderungen an ihre

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