|
Das Wichtigste von allem aber ist der natürliche Kälteschutz, den Mutter Natur vorgesehen hat. Man muss im Herbst zulassen, dass den Pferden ein richtiger 'Wintermantel' wächst.
 Der besteht aus dichter, weicher Unterwolle und festen, wasserabweisenden Deckhaaren, die bei Kälte aufgestellt werden und die Haut durch das entstehende Luftpolster schützen.
Die Länge der Haare hängt von der Rasse ab. Je hochblütiger ein Pferd, desto kürzer sind sie. Aber selbst der 'Maulwurfsplüsch' unseres Trabers Dino isoliert perfekt und schützt besser als jede Decke.
|
 |
Reiten kann man diese Fellbären durchaus, man muss nur sicherstellen, dass sie richtig trocknen können, ehe sie wieder Wind und Wetter ausgesetzt werden. Wir haben jedenfalls in dreißig Jahren nicht eine einzige Erkältung bei unseren Pferden erlebt.
 Um noch einmal auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Was machen denn unsere Pferde im Winter? Nun, sie stehen herum und dösen, sie rennen, toben und jagen sich, sie fressen wie die Drescher, sie weichen dem Regen aus und genießen die Sonne, wenn sie scheint. Nur eines tun sie ganz sicher nie: Frieren!
|
 |
|