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"Was machen eigentlich Ihre Pferde bei diesem Wetter? Frieren die nicht?" Die besorgte Frage, die mir beinahe täglich gestellt wurde, schien berechtigt. Immerhin zeigte das Thermometer seit über einer Woche konstant Minusgrade an.
Außerdem lag Schnee, für unsere Gegend sogar ziemlich viel, nämlich gut zehn Zentimeter. Und meine Pferde standen ja nicht, wie die anderen im Dorf, in einem 'richtigen' Stall mit festen Türen.
Mein erst wenige Jahre alter Offenstall wurde immer noch als etwas sehr 'Exotisches' angestaunt. Ob man nicht doch lieber den
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Tierschutzverein verständigen sollte? Die Sorge um das Wohlergehen meiner Pferde war damals so unbegründet wie heute.
 Pferde, die das ganze Jahr über im Freien leben, sind durchaus in der Lage mit Temperaturen von zehn oder auch zwanzig Grad minus fertig zu werden.
Die Natur hat es so eingerichtet, und wenn wir ihr nicht ins Handwerk pfuschen, gibt es in der Regel keine Probleme, wenn Pferde im Offenstall überwintern. Allerdings müssen dazu ein paar Voraussetzungen erfüllt sein.
Zunächst einmal muss man sicherstellen, dass alle Tiere den Stall jederzeit
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aufsuchen können, auch die rangniederen. Bei schlechtem Wetter brauchen sie diesen Schutz, wobei 'schlechtes Wetter' nicht so sehr Kälte, sondern vielmehr Nässe bedeutet.
 Regen und Wind sind es, die den Pferden zu schaffen machen, vor allem, wenn beides zusammenkommt. Dann muss gut und ausreichend gefüttert werden, viel Raufutter, aber auch Kraftfutter, damit die verbrauchten Energien immer wieder ersetzt werden können. Das gilt ganz besonders für Pferde, die geritten werden.
Genauso wichtig ist eine eisfreie Wasserstelle. Trinken müssen Pferde nun mal, und gerade im Winter trinken sie ziemlich viel. Heu und Stroh sind trocken.
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