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Es ist Februar und ein eisiger Wind bläst über die Salzsümpfe. Von den allsommerlichen Touristenscharen keine Spur, ebenso wenig von den Mosquitos. Eigentlich die beste Zeit die Camargue in Südfrankreich zu besuchen… und auf die Camagri zu gehen!
Schon mal was von der Camagri gehört? Ich bin seit 15 Jahren als Pferdejournalist tätig, erfuhr aber auch nur durch Zufall von einem Bekannten davon. Denn im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen in der Camargue wird die Camagri nicht im großen Stil vermarktet. Hier wollen die Züchter und Reiter der Camarguepferde eigentlich unter sich bleiben - Touristen
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sehen sie schließlich das ganze Jahr genug!
Fernab der Touristenattraktionen - und der "Möchtegern-Journalisten", die sich in der Camargue stets nur die gestellten Shows als echte Gardianreiterei" verkaufen lassen - kann man hier ein Stück ursprüngliche Camargue erleben. Hier treffen sich alljährlich die Züchter des Crinc Blanc, des Camarguepferdes, eine Rasse, die schon Feldherr Cäsar lobend erwähnte.

Auch ein Züchter aus Deutschland nimmt jedes Jahr die 800 km Anreise mit seinem
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Hengst "Lugard du Grau" auf sich : Jean Pierre Godest vom "Centre Equestre Traditionell" im schwäbischen Horb. Der gebürtige Franzose leitet die einzige Gardian Reitschule außerhalb der Camargue und war vor vielen Jahren einer der Haupt- Initiatoren der Camgri..
Jean Pierre lebte lange Zeit in der Camague und war schnell von den wendigen Pferden und der speziellen Reitweise begeistert. Er war dann auch der Einzige, der den Versuch startete, diese uralte Reitweise auch außerhalb der Camargue "an den Mann zu bringen". Mit großem Erfolg.
Jean Pierre hat sich mit
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