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Im Equidenpass, seit 2000 Pflicht für alle Pferde, entscheidet sich der Pferdebesitzer, ob sein Pferd ein Hobby- oder Nutztier ist. Über die Hälfte aller Pferde in Deutschland sind Nutztiere, also "lebensmittelliefernd".
Aufgrund des in diesem Fall wichtig werdenden Verbraucherschutzes gelten besondere Bestimmungen, wenn diese Tiere krank werden und Medikamente benötigen. Was beachtet werden muss, erklärt die Tierärztin Anke Rüsbüldt im folgenden Beitrag.
"Mein Pferd lahmt!" - eine Feststellung, die leider viele Pferdebesitzer früher oder später aus eigener
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Erfahrung heraus kennen. Selbst das optimal gehaltene und gesündeste Pferd kann betroffen sein. Eine Lahmheit kann viele Ursachen haben: Neben Verletzungen, wie etwa einer Prellung, sind häufig Über- und Fehlbelastungen verantwortlich.
Es kommt zu Entzündungen in Gelenken, an Sehnen oder im Bindegewebe. Wenn Gelenks- entzündungen verzögert abheilen, kann z. B. auch eine Arthrose und dadurch eine chronische Lahmheit entstehen. Auch Kissing Spines - wenn sich die Dornfortsätze der Wirbel berühren und aneinander reiben - können zu schmerzhaften Entzündungen und Lahmheit führen.
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Eine Entzündung zeigt sich äußerlich durch Schwellung, die sich warm bis heiß anfühlt, durch eine Rötung der betroffenen Stelle (bei unbehaarter Haut) und durch mehr oder weniger starke Schmerzen, so dass das Pferd das betroffene Bein schont - es lahmt.
 Aufpassen: Nutz- oder Hobbytier? Keine Frage: Zum Wohle des Pferdes müssen die Lahmheit, oder vielmehr die Entzündung als Ursache sowie der Schmerz behandelt werden. Für die Behandlung von Entzündungen und Schmerz bieten sich moderne kortisonfreie Präparate zur Entzündungshemmung, sogenannte NSAIDs, an.
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