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Natürlich ist der Duft nach Heu, Pferdefell und samtigen Nüstern für mich der beste Geruch der Welt. Und würde es ihn als Raum-Zerstäuber geben, würde ich ihn genau dann einsetzen.
Wenn mein Laptop mal wieder die blinde Mordlust in mir weckt, meine Kater auf meiner Tastatur Samba tanzen oder einfach zu viele Texte in zu knapper Zeit geschrieben werden müssen - kurz: wenn ich Entspannung brauche.
Denn, oh, wie wohl tut der Seele das Eau du Pferd. Was ich heute jedoch in der SZ las, löste bei mir ein heiteres frühmorgendliches Gackern - und das ist selten genug der
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Fall - aus.
 In Amerika sind Parfums groß in Mode, die nach ganz konkreten Dingen duften oder zumindest konkrete Bilder vor dem geistigen Auge hervorrufen sollen.
Zum Beispiel bestäubt sich Jennifer Aniston (die, wie wir alle wissen, von den meisten Herren der Schöpfung auch unparfümiert vernascht würde) gerne mit "Schokomuffin", und kein geringerer als Humphrey Bogart bevorzugte "Sommerregen" (denn Naturverliebtheit kommt bei Frauen bekanntlich ziemlich gut an).
Der Hersteller war sich nun nicht zu fein, auf eines seiner neuesten Machwerke zu verweisen: Ein
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Parfum mit dem schlichten Titel "Reitgerte". Nun, ich schicke an dieser Stelle einen kurzen Gedanken an die gestrige Stunde:
 Nach dem bloßhändigen Hufe auskratzen fummelte ich jede bereit liegende Gerte sorgfältig an, um einschätzen zu können, ob sie dieses winterlahmarschige
"Ich schlafe jetzt erst mal"-Pferd in Gang bringen könnte, ups, da fällt sie mir auch schon in den Dreck, na, macht nichts, der Griff ist eh schon tiefschwarz verfärbt vom ätzenden Angstschweiß panischer Schüler.
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