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Wie weit die Pferde mit der Elchschaufel mein Leben beeinflussen sollten, bemerkte ich erst in dem Jahr, als mein damaliger Freund die Betreuung der Trakehner im Hause Würth in Baden-Württemberg übernehmen durfte.
Gonçalo Oliveira verstand es als Enkel des berühmten portugiesischen Reitmeisters Nuno Oliveira wie kein zweiter, auf sensible Pferde einzugehen und die Talente dieser feinen Tiere zu fördern.
Der legendäre Ruf: Nicht jedermanns Sache sind sie die herrlichen Trakehner! Als spinnig, schwierig im Umgang und unzuverlässig verschrien wissen die meisten
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Menschen oft recht wenig, wenn sie versuchen, über Trakehner zu fachsimpeln.

Vorurteile sind schnell aufgebaut und halten sich recht hartnäckig - meist ohne jede solide Basis und ohne eigene Erfahrungen mit solch einem Tier. Als Pferde mit Charakter erfordern diese Vierbeiner genau wie alle Blutpferde eine feine Hand mit viel Gefühl und dem Gespür für Sensibilität in jeder Situation. Mit der Brechstange geht hier nichts, aber wozu auch?
Fachleute bekommen leuchtende und teilweise feuchte Augen, wenn z.B. der Name
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"Tempelhüter" fällt. Der 1905 geborene Hengst war ein Ebenbild der pragmatischen Zweckmäßigkeit und kannte noch nicht den nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Typ- und Schönheitskult. Als Hauptbeschäler hatte er neben den beiden weiteren Hengsten "Jagdheld" und "Irrlehrer" große Bedeutung.
Vor dem Schloss der Trakehner Landstallmeister findet sich ein Denkmal von diesem imposanten Pferd. Nachfahren wie z.B. der "Dampfroß"-Sohn "Pythagoras", der aus einer Stute von "Tempelhüter" hervorging, strotzten vor Nerv und Adel. Der feine Hals gepaart mit kräftigen Beinen, großen Gelenken und den außerordentlich schwungvollen und energischen Gängen machten ihn zu einem vorzüglichen Galoppiertalent.
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