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Heute zitierte die Zeitung Ashton Cutcher - jener junge Schauspieler, den sich Demi Moore untertan gemacht hat - mit folgenden eindrucksvollen Worten: "Wir Männer sind dazu da, den Frauen zu dienen."
Offenbar ist diese Weisheit noch nicht bis zu unserem Großinquisitor durchgedrungen. Bei ihm scheint eher zu gelten: "Wir Männer sind dazu da, blonden Frauen zu dienen und brünette Frauen leiden zu lassen."
Wie ich zu diesem Schluss komme? Werfen wir einen Blick in das letzte Drittel der Dienstagsreitstunde. Eine Reitstunde, in der ich ausnahmsweise nicht von
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Wadenkrämpfen geplagt war.
 Ganz im Gegensatz zu der Donnerstagsreitstunde davor, in der ich mich mit beidseitigen Krämpfen durch den Galopp quälte und dabei noch unter Aktivierung sämtlichen preußischen Erbmaterials versuchte, den gestrengen Anweisungen des Großinquisitors zu folgen.
Oh, ich litt! Es war schmerzhaft! Doch erst nach der dritten Runde keuchte ich kapitulierend: "Geht nicht mehr, hab Krämpfe in beiden Waden..." Es interessierte wenig. (Ich bin brünett)
Am Dienstag hingegen wurde eine blonde (weitaus begabtere) Reitkollegin von einem Wadenkrampf
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geplagt, stoppte ihr Ross und machte sich tapfer daran, den Schmerz zu bekämpfen. Just hob der Großinquisitor seinen graublauen Blick und straffte den Rücken.
 "Was ist, haste einen Krampf?" "Ja..." "Warte..."
Behenden Schrittes eilte er zu ihr hinüber, fasste mit männlich-resolutem Griff an ihre Wade und dehnte die Fußspitze nach oben. Erschrockenes Juchzen aus dem Sattel - doch es half. Obwohl Diskussionen mit Großinquisitoren meistens nicht fruchten, musste ich meiner Empörung Luft machen.
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