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Wenn ich heute zurückblicke auf 5,5 Jahre aktiven Distanzsport mit abgelegter Leistungsprüfung und vielen Ritten, die mich zusammen mit meiner Vollblutaraberstute «Ria del Rae» vom hohen Norden bis ins südliche Bayern führten, dann waren die 240 Kilometer des Bavarian Trail die schönsten, die ich je geritten bin.
Das Distanzreiten prägte mein späteres Leben und auch meine Berufung Fotografie und Journalismus entdeckte ich durch diese Leidenschaft.
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Distanzreiten schult den Orientierungssinn, die logistischen Fähigkeiten, die Menschenkenntnis und nicht zuletzt die Liebe zum Tier - warum das so ist, werden Sie vielleicht zwischen den Zeilen im folgenden entdecken können:
 Ende August, 23.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit rollt unser Gespann auf die regennassen Koppeln des Bauernhofes «bei Zopp» zwischen Mindelzell und Hasberg. Ein großes weiß-blaues Banner mit der Aufschrift «Bavarian Trail» empfängt jeden Besucher und demonstriert den Stolz im Land der Bayern.
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Es tut gut, wieder Heimatluft zu schnuppern - vor vielen Jahren war ich nach Hessen «emigriert» und fühlte mich stets dem Bayerischen näher... Heute blicke ich direkt aus Baden-Württemberg am Fuße der schwäbischen Alb ins gelobte Land und genieße die Termine im Umland.
Ein lieber Bekannter aus Fulda hatte sich bereit erklärt, innerhalb der nächsten Tage Pkw und Pferdehänger zu fahren, damit ich mich ungestört dem Ritt widmen konnte. Nur leider musste der junge Mann auf dem Motorrad anreisen und versuchte spät in der Finsternis noch seine Kleidung zu trocknen.
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