|
Nicht jeder Haflinger ist zwangsläufig ein Fuchs. Laut Zuchtvorgabe hat dieser zwar immer einer zu sein mit besonderem Kennzeichen des hellen Langhaares, doch gehen die Meinungen, was züchterisches Resultat und hippologische Farb-Definition anbelangt, weit auseinander.
Grob gesehen gibt es zwei Lager: Auf der einen Seite das der regionalen Landesverbände der Pferdezüchter sowie seiner Mitglieder, die stets einen Rotfarbigen vor sich sehen und auf der anderen Seite das der Freizeit-Reiter und -Fahrer, die von ihrem Pferd häufig von einem Palomino sprechen. Welche Gründe für die eine oder die andere Einschätzung sprechen, soll folgender
|
 |
Beitrag zeigen.
Ausgehend von der Prämisse, dass zu Zeiten seiner Rassebegründung im Jahr 1874 der Haflinger noch weit verbreitet ein Fuchs mit rotem Deckhaar und gleichfarbenem Langhaar war und im Laufe der 133 Jahre das Langhaar von Rot zu Weiss selektiert wurde, liesse sich die These aufstellen, dass sich die Fellfarbe vom echten Fuchs damals hin zu einem dunklen Palomino heute entwickelt hat.
Zumindest bei einigen Exemplaren. Oder, mit anderen Worten: Kann es sich auf der einen Seite bei einem Fuchs mit hellem Langhaar um einen dunklen Palomino handeln, kann
|
 |
der Palomino als solcher auf der anderen Seite stellvertretend für die aufgehellte Variante eines Fuchses stehen.

Definition: Palomino (Isabell) Der Goldisabell, hier allerdings mit dunklem Maul ((Bezug auf ein Foto: Anmerk. der Red.)), was nur selten vorkommt. Wird sein Fell heller, blasser, so heißt er Blaßisabell; aber auch ins Mausgraue kann die Farbe spielen.
Der kräftige Goldton ist das Kennzeichen der Palominorasse im Westen der Vereinigten Staaten. Wer kennt nicht, auch |
|