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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2008-06 AUSGABE
2008-06


INHALT

Seite 7 von 7
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Der Sporen – die Rasierklinge in der Hand des Affen
// Ramona Dünisch

Rädchen dürfen vorhanden sein. Es gibt Rädchen mit spitzen Enden oder solche mit abgerundeten. Bei Pferden im Fellwechsel ist besondere Aufmerksamkeit angebracht - die kleinen Härchen setzen sich gerne im Sporen fest und blockieren die Drehwirkung am Rädchen. Dann wirkt der Sporen sehr scharf und das will niemand.

Am Markt finden sich gerade Sporen, noch oben oder unten gebogene Varianten, eine Kugel am Ende und auch Schwanenhalssporen sind zu sehen. Die meisten im Dressursport eingesetzten Sporen sind gerade, das bedeutet allerdings auch eine harte Einwirkung. Nur minimal feiner wirken die im Springsport beobachteten und nach unten gebogenen Sporen.



Für wen Sporen?
Eine schwere Frage, die sich jeder auch selbst vor dem Spiegel beantworten darf. Wer sein reiterliches Können realistisch und niedrig einschätzt, wer sich nicht wirklich sicher ist und nicht ruhig im Sattel sitzt, wer seine Hand unruhig trägt und nicht in der Lage ist, ein Pferd korrekt auszubilden, ist noch nicht reif für die Sporen.

Wer dies alles beherrscht und gleichzeitig bescheiden geblieben ist, dem leihe ich gerne meine Sporen vor Ort einmal aus :-)

Text und Fotografien:
www.Ramona-Duenisch.de

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