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Der Kauf ist also nun unter Dach und Fach. Der Vertrag besiegelt, das Geld überreicht - Sie sind ein frischgebackener Pferdebesitzer und strahlen wie 1000 Watt. Erwarten Sie nun aber nicht, daß Ihr neuer Schützling diese Freude teilt.
Denn für ein Pferd ist jeder Stallwechsel äußerst stressig und nervenaufreibend. Aber im gegensatz zu uns Menschen kann es sich sein zukünftiges Zuhause und seine zukünftigen Mitpferde nicht aussuchen...
 Der erste Tag Es kann sein, daß nebst die
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ruhigsten Pferde ausgesprochen ängstlich reagieren, wenn sie in eine neue Umgebung kommen. All die fremden Menschen und Pferde, das ist an sich schon Streß genug. Also vermeiden Sie ein allzu großes Tam Tam am Stall. Sagen Sie am besten niemandem, außer dem Vermieter, wann das Pferd eintrifft.
Sorgen Sie dafür, daß es unter der Woche an einem Vormittag ist, so hat Ihr Pferd wenigstens noch ein paar Stunden Ruhe, ehe es von jedermann unter die Lupe genommen wird. Nachdem Sie Ihrem Schützling nun also alles erst einmal in Ruhe beschnuppern ließen, führen Sie ihn in sein neues Zuhause und geben ihm dort gleich zu fressen und zu trinken.
Ein
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kauendes Pferd ist ein zufriedenes Pferd, so ein altes Sprichwort und tatsächlich ist es so, daß das Kauen selbst beim Pferd eine entspannende Wirkung hat. Wenn Sie Glück haben, versteht Ihr Pferd sich sofort mit seinen Boxennachbarn - das ist aber nicht die Regel. Mit jedem Pferd, das in eine bestehende Rangordnung eindringt, kommt immense Unruhe in den Stall.
 Der Neuling wird ausgestestet - und sei es auch nur durch Dorhgebärden durch die Gitterstäbe hindurch oder demonstratives Hufeschlagen des Boxnachbarn. Unter Umständen mag es ratsam sein, das Pferd erst einmal einen oder zwei Tage nicht mit den anderen auf die Weide zu lassen, damit es sich ein wenig eingewöhnen kann, ohne gleich Dresche zu beziehen.
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