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Was ist Hufrehe? Unter dem Begriff Hufrehe versteht man eine nicht eitrige, ausgedehnte Entzündung der Huflederhaut, die nicht nur wegen der auffälligen klinischen Symptome, sondern auch wegen ihrer Ätiologie (Krankheitsentstehung) eine Sonderstellung unter den Entzündungsformen des Hufes einnimmt. Es handelt sich um eine multisystemische Erkrankung als Komplex verschiedener Ursachen.
Die Krankheit befällt vorwiegend paarig die Hufe der Vorderbeine, aber auch die Hinterhufe oder nur einen Huf. Im Prinzip handelt es sich um eine Entgleisung des Organismus (Stoffwechsels), deren Folgeerscheinung an
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den Hufen zum Tragen kommt. Von der Rehe betroffen sind Pferde aller Rassen, jeden Geschlechts und Alters.
 Welche Ursachen sind für die Entstehung einer Hufrehe verantwortlich? Die häufigste Ursache für die Hufreheentstehung ist die Überfütterung des Pferdes mit Kraftfutter wie Weizen, Mais, Hafer, Gerste sowie üppiges frisches, junges Gras (Frühjahrsweide in erster Linie, aber auch die frühe Herbstweide)!
Hierbei handelt es sich um die bekannte Futterrehe, an der oft Ponys erkranken, weil der Nährstoffbedarf dieser
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Kleinpferde geringer ist, als zum Beispiel der eines Warmbluts; allerdings kann ein "gut" gefüttertes Warmblutpferd schon mit dreißig Minuten Weidegang im Frühjahr an Rehe erkranken, weil in dieser Zeit der Kohlenhydratgehalt (Fructane bzw. Fructosane) des Grases am höchsten ist.
Fructane sind langkettige Zuckermoleküle (Polysaccharide), die manches Pferd nicht im Dünndarm verwerten kann. Diese Fructane gelangen somit in großen Mengen in den Dickdarm (hier zunächst in die Gärkammer Blinddarm, dem ersten Abschnitt des Dickdarms), wo spezielle Mikroben der Darmflora zur Fermentierung und Verarbeitung der Polysaccharide angesiedelt sind.
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