|
Keines gleicht dem anderen, nur eines haben sie gemeinsam: Dunkle und helle Farben wechseln sich ab und bringen so manchen Dressurrichter in arge Verzweiflung, wenn er die korrekte Ausführung der Gangarten bewerten soll. Die coloured beauties verzaubern nicht nur ihre Besitzer, sondern Pferdeliebhaber von groß bis klein auf der ganzen Welt.
Auf meinen Fotoreisen stach mir so manche Besonderheit ins Auge, denn die Pintos sind in wirklich jeder Pferderasse zu finden. Bei den Lewitzer Schecken war es die besondere Rückenansicht des herrlichen Hengstes "Greenhorn", der an der Hinterhand dunkel gefärbt ist, dafür aber einen blütenweißen Schweif
|
 |
zur Schau trägt.
Auch die Tinker gehören zu den Pintos - als die beiden Hengste in Württemberg über die Löwenzahnkoppel galoppierten, bebte die Erde. Bereits die Indianer liebten den Anblick von bunten Pferden, wenn die Mustangs in ihrer Farbenpracht über die Prärie fegten.
 Bemalte Schönheiten Als Gott das Pferd schuf, gab er sich beim Pinto ganz besonders große Mühe. Er nahm seine Palette und verteilte großzügig bei bester Laune auf dem Tier frei nach seinem Gespür und schuf eine Freude in der Natur, die ihresgleichen sucht.
|
 |
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts eroberten spanische Pferde in Scheckfärbung Nordamerika. Die einheimischen indianischen Stämme konnten sich sofort für diese wunderbaren Tiere begeistern und erbeuteten sie, so rasch und so häufig sie sie kriegen konnten. Auch die Rancher fanden schnell Freude an den bunten Pferden, die ihrem harten Alltag ein Quäntchen Freude brachten.
Im Rahmen dieser Entwicklung entstand auch das Paint Horse, eine Rasse, die lange als "Indianerpferd" belächelt wurde. Oftmals waren es in Europa Freizeitreiter und Hobbyzüchter, die ihre Liebe zum
|