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Die homöopathische Therapie unserer Pferde hat das Ziel, die Selbstheilungskräfte anzuregen und den Gesamtorganismus zu regulieren, es werden keine Symptome bekämpft oder unterdrückt. Die homöopathische Therapie ist eine ganzheitliche und ursächliche Therapieform. Die Homöopathie beruht auf zwei Grundsätzen:
Erster Grundsatz: Was eine Arznei bewirkt, wird durch Prüfung am gesunden Menschen ermittelt. Zweiter Grundsatz: Um sanft, gewiss und dauerhaft zu heilen, wähle in jedem Krankheitsfall eine Arznei, die ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, wie sie heilen soll.
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Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden - Similia similibus curentur. |
Die Kraft und Dynamik, die den Pferdekörper belebt, ist instinktartig und entspringt dem Geist. Es ist die Lebenskraft! Im gesunden Zustand des Pferdes herrscht diese Lebenskraft uneingeschränkt. Sie hält alle inneren und äußeren Lebensvorgänge in einem harmonischen Gleichgewicht, in Ordnung und Harmonie. Gesundheit bedeutet Heilsein. Schädigende Einflüsse der inneren und äußeren Lebensvorgänge können den Organismus stören, so dass das ursprünglich harmonische Gleichgewicht in Unordnung gerät.
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Die Stärke und Dauer der schädigenden Einflüsse, die Konstitution und der Allgemeinzustand des Pferdes geben den Ausschlag, ob das Pferd erkrankt bzw. ob eine Erkrankung plötzlich auftritt oder sich langsam entwickelt. Die Homöopathie steht für die individuelle Ganzheit von Geist-Seele-Körper. Wir sprechen nicht von der Krankheit, sondern von dem kranken Lebewesen mit seinen ganz eigenen individuellen Krankheitsanzeichen.
Die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Krankheitsanzeichen ist vielen Menschen abhanden gekommen durch die Hektik des Alltags, durch den persönlichen Lebensweg und andere Umstände. Dennoch ist es möglich, das Wahrnehmen wieder zu erlangen und zu üben. Da ein Pferd uns seinen Schmerz nicht mitteilen
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