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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2008-01 AUSGABE
2008-01


INHALT

Seite 1 von 7
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So ein Zirkus! - Teil 2 - Höher, schneller, Applaus
// Karin Tillisch


Steigen ist sicher eine der spektakulärsten Showeinlagen
Schein und Sein
In Zeiten von Industrial Light and Magic, Pixar und anderen Zaubern der Filmindustrie sowie dem Vergnügungspark- und Extremsportartenboom ist das kaum verwunderlich. Die Menschen haben im Berufsleben so gut wie keine Abwechslung mehr und wollen diese umso mehr in der immer größer werdenden Freizeit.

Überflutet von den Medien und den dort propagierten surrealen Welten schafft es manch einer wohl nicht mehr, die Realitität und den Film zu trennen. Natürlich fängt der Marlboro Cowboy die Kuh in vollem Galopp mit einem lässigen Lassoschwung, am besten noch in der Figure 8,

und bringt die Kuh zum Stehen, ohne den Glimmstengel aus der Hand zu nehmen.

Dass dieser eine Wurf allerdings fünfmal gedreht, zehnmal geprobt und dann aus etwa zehn Sequenzen gekonnt zusammengeschnitten wird und man der Kuh bei dem halsbrecherischen Tempo alle Knochen gebrochen hätte - das scheint der Zuschauer zu vergessen, wenn er bei einem echten Westernwettbewerb oder einer Vorführung anfängt zu buhen, wenn der Lassotrick erst nach dem 3. Anlauf klappt.

Das Schema für eine publikumswirksame Show scheint heutzutage recht einfach gestrickt zu sein, da kaum ein Jemand aus dem Publikum wirklich Ahnung von dem zu haben scheint, was vorgeführt wird.



Show statt Können?
Wenn ich beispielsweise mein Pferd vor 5000 Menschen hinlege, hört man höchstens ein "Ach wie süß", bei minutenlangem Sitzen erhält man mit viel Glück ein Lachen. Beim Steigen jedoch - und wenn es noch so krumm und schief ist - applaudiert es lautstark aus allen Ecken. Bei sauber gerittenen Traversalen: Schweigen wie in einem Grab.

Ruhiges Liegen setzt viel Vertrauen voraus
Doch als mir mein Pferd in einer Vorführung im Galopp ein bisschen zu schnell wurde

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