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Hier muss die innere Erregung erst langsam reduziert werden und die Angst vor dem Menschen behutsam genommen werden. Dies kann allerdings genau so lange dauern, wie die Quälerei im Vorfeld gedauert hat, bis das Pferd sein Vertrauen zum Menschen wieder findet… Im Anschluss daran folgt eine solide Grundausbildung, die immer wieder an den Punkt kommen kann, dass das Pferd das Steigen als Zeichen seiner Verweigerung gezielt einsetzt.
Hier das richtige Maß zwischen Liebe und Strenge zu finden, ist eine Gradwanderung. Viel Verständnis ist vonnöten, damit eine angemessene Strafe im Einzelfall eingesetzt werden kann und viel Erfahrung, unendlich
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viel Geduld und noch mehr Zeit sind erforderlich.
Ein hohes Maß an reiterlichem Können ist natürlich die Grundvoraussetzung, solch ein Projekt überhaupt anzugehen. Eine Medaille hat immer zwei Seiten und der ausführende Akteur muss sich darüber im Klaren sein, dass er sein eigenes und das Leben des Pferdes dabei aufs Spiel setzt.
 Quintessenz Wer in der heutigen Zeit immer noch nicht gelernt hat, dass ein steigendes Pferd nicht sein Prestige aufwertet, sondern ein riskantes Unterfangen darstellt, hat eins nicht verstanden: Er beweist keinerlei Kompetenz, sondern handelt schlichtweg
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verantwortungslos!
Wer anderen ein positives Vorbild sein will, sollte sich in Kursen oder in Fachartikeln bei der Schulung zu exakt dem Thema Steigen stark zurücknehmen. Es sei denn, er hat über eine jahrelange eigene Ausbildung sein Pferd zur Levade geführt und kann die Grenzen klar definieren und auch schulen. Billigen Schnickschnack und Effekthascherei haben solche Menschen aber schon lange hinter sich.
Text und Fotografien: www.RamonaDuenisch.de
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