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Viele Abenteuerbücher locken potentielle Käuferschichten mit atemberaubenden Ansichten: Ein Pferd steigt empor - mit oder ohne Reiter. Geblähte Nüstern und wehende Mähnen machen das Bild perfekt. Heute will der Zeitgenosse Action pur und wie diese entsteht, ist ihm mehr oder minder gleichgültig.
Je weniger der Mensch mit der Materie Pferd zu tun hat, desto unbedarfter geht er mit dem Thema um. Es sieht spektakulär aus - Freiheit, ungebändigte Lebensfreude und Kraft sind nur einige Attribute, die das Herz eines jeden Lesers höherschlagen lassen.
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Wie gefährlich ist das Steigen wirklich? Ein steigendes Pferd in einer Pesade (hohes ausbalanciertes Steigen über den Rücken) oder in einer Levade (gesetztes Steigen aus der Hinterhand getragen) begeistern das Publikum in vielen Veranstaltungen von Richard Hinrichs, seinerzeit Nuno Oliveira aus Portugal und den weiteren Vertretern der klassischen Reitkunst, die heute noch ihr Wissen an Reitbegeisterte weitergeben.
Doch dort wo das Wissen aufhört, beginnt die Gewalt und derer ist häufig zu sehen. Ein unkontrolliert
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steigendes Pferd wirkt von unten riesig und auch aggressiv. Nur wenn der Reiter auf seinem Rücken die Situation jederzeit steuern kann, gewinnt er an Souveränität und wird als tapfer bezeichnet.
Kaiser und Könige ließen sich nicht ohne Grund als Zeichen ihrer Macht auf steigenden Pferden als Reiterstandbild, auf Gemälden oder Wandteppichen abbilden. So mancher Pferdeeigentümer wertet sich damit auf, dass er auf seinem Pferd mit erhobenen Vorderbeinen in unterschiedlichen Momentaufnahmen abgelichtet wird. Der Ruhm ist ihm gewiss und das zugehörige Prestige ebenfalls.
 Ob das Pferd im Detail wirklich
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