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Es wird zwar hin und wieder noch gespielt, aber die gleichmäßige Bewegung über Stunden im Schritt, die so wichtig für den Pferdeorganismus ist, findet nur noch auf der Weide statt. Wer aber möchte, dass sich die Tiere auch im Winter mehr bewegen, muss seine ganze Phantasie in den Aufbau seiner Anlage stecken, um die Pferde geschickt zur Bewegung zu "zwingen"!
 Aber auch im Sommer kann es problematisch werden, nämlich dann, wenn fette Weiden, die eigentlich für Kühe gedacht waren, der Gesundheit der Pferde schaden. Nun kann man seine Liebsten nur noch stundenweise ins Grün lassen und auf dem Paddock stehen sie wieder mangels Motivation
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herum.
 Auch hier würde ein Umdenken helfen. Was unsere Pferde brauchen, sind Magerweiden mit möglichst vielen Kräutern. Dann wäre Schluss mit dicken Weidebäuchen, Koliken und Hufrehe... All diese Anmerkungen sollen kein Plädoyer gegen die Offenstallhaltung sein, aber sie sollen zeigen, dass man Pferde und Ponys nicht auf einer Wiese abstellen und das dann auch noch als artgerecht oder natürlich deklarieren kann.
Robusthaltung, Offenstallhaltung oder wie immer man diese Haltungsform bezeichnen möchte, verlangt vom Betreiber viel Wissen um die Bedürfnisse und das Verhalten von Pferden und sie ist arbeitsintensiv. Wer all dies beachtet, bei
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dem fühlt sich unser liebster Vierbeiner dann pferdewohl!
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