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Nachdem sich die Verhältnisse bezüglich der Boxenhaltung ganz, ganz langsam verbessern und auch der eine oder andere Turnierreiter erkennt, dass ein Pferd mehr Bewegung, Luft und Sozialkontakte benötigt, als er ihm unter dem Sattel verschaffen kann, macht überraschender Weise und bisher recht unbemerkt eine andere Haltungsform Probleme: Die Robusthaltung, auch Gruppenhaltung, Offenstallhaltung oder artgerechte Haltung genannt.
 Das ist eben Natur... Draußen stürmt es, draußen regnet es, draußen schneit es oder
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die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel. Das müssen unsere Pferde abkönnen. Das ist eben Natur. Tatsächlich? Ein Leben wie in freier Natur und in einer Herde können wir unseren Pferden kaum bieten. Dazu bedürfte es riesiger Natur- und Weideflächen, die Ihnen auch Schutz vor widrigem Wetter geben könnten.
Pferde, die "wild" leben, ziehen sich bei für sie ungünstigem Wetter zurück: Bei Hitze oder Insektenplage in schattiges, luftiges Gebiet, bei Dauerregen oder Sturm unter Bäume und hinter Büsche. Man hat beobachtet, dass Pferde ihren gesamten Tagesrhythmus änderten, um sich unangenehmem Wetter so weit wie möglich zu entziehen.
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Quadratisch-praktisch-gut? Das alles ist Pferden auf einer durchschnittlichen Weide nicht möglich. Meistens handelt es sich um viereckig abgesteckte Wiesenflächen, die, quadratisch-praktisch-gut, nichts weiter bieten, als Gras und Wasser, so es denn zur Verfügung gestellt wird... Da sich nun aber Pferde auf Weiden ohne Wetterschutz nicht auffällig verhalten, entsteht leicht der Eindruck, dass ihnen der Aufenthalt zum Beispiel in glühender Sonne nichts ausmacht.
Haben sie jedoch die Möglichkeit, so suchen sie den Schatten auf. Auf entsprechenden
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