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Manchmal gibt es Zufälle, die sind gar keine… Vor einigen Jahren besuchte ich zusammen mit Sabine Sarbacher einen Kurs von Bent Branderup in Baden-Württemberg und begleitete damals nur in wenigen Sequenzen mit der Kamera das Geschehen - mangels digitaler Technik war die Reithalle einfach zu dunkel für richtig gute Fotos.
2007 verlegte ich aus privaten Gründen meinen Wohnsitz in die Nähe von Ulm. Die Visitenkarte einer Tierhomöopathin und eine Mail im Anschluss fügten ein Puzzleteil ans nächste.
"Wir kennen uns vom Branderup-Kurs" rief Frau Steiner ins Telefon -
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ein beeindruckender Nachmittag mit herrlichen Fotos im Gestüt der Familie schloss sich nur wenige Tage später an - ich lernte eine Pferderasse kennen, deren Vorzüge mir bis zu diesem Zeitpunkt noch verborgen geblieben waren…
 Ein Westernausbilder und die Paso Peruanos Jean-Claude Dysli schrieb als Vorreiter ein Kapitel in der Historie der Paso Peruanos. Im Jahr 1973 importierte er die ersten Tiere nach Europa und verursachte eine große Verwunderung. Zu jener Zeit wusste noch niemand hier etwas über diese exotische Pferderasse.
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Heute ist der Bestand auf fast 750 Pferde in Europa angewachsen. Viele Züchter sorgen für einen qualitativ hochwertigen Nachwuchs und dienen der Verbreitung der Rasse. Anfängliche Inzuchtprobleme sind überwunden - zum Decken stehen ungefähr 30 Hengste im Einsatz.
Konstante Importe aus Süd- und Nordamerika sorgen für eine ständige Blutauffrischung. Die Zucht erfolgt in kleineren und mittleren Familienbetrieben, die ihre Tiere mit viel Sorgfalt und großer Liebe aufziehen. Heute finden sich Paso Peruanos in Deutschland, Österreich, Italien, den Benelux-Staaten und in der Schweiz.
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