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Es gibt sie in allen erdenklichen Formen und Farben, schwarz mit weiß unterlegt, grün mit pinken Streifen, in Leder und Gurtband, Synthetikstoffen, die unkaputtbar sein sollen, mit und ohne Gebiss, Stirnriemen nach Belieben und mit den verschiedensten Reithalftern...die Rede ist vom bezaubernden Markt der Trensen.
Welcher Zaum nun zu welchen Pony oder Pferdeköpfchen passt ist Geschmackssache des Reiters und Besitzers, die Träger haben selbst am wenigsten zu sagen und wenn, dann würden sie sich wahrscheinlich auf das Minimalste einigen... nämlich gar nix am Kopf zu tragen. Doch nicht immer kann diesem Wunsch entsprochen werden. Daher
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sollte man die Funktionalität mit maximaler Passform nicht außer Acht lassen.
Zäumungen wirken durch Druck und Zug auf den Pferdekopf. Die Wirkung beruht auf Nachgeben auf einen Druck. Es ist deshalb wichtig, daß Zäumung und Gebisse eindeutig wirken. Diffuse Wirkungen verwirren das Pferd. Beginnen wir einmal oben und arbeiten uns langsam bis zum Gebiss vor. Genickstücke sollten entweder gepolstert sein oder werden.
Das ist auch im "Feintuning" mit einem abnehmbaren Gelpolster möglich. Dann aber auf die Verschnallung des Gebisses achten, damit die Maulwinkel nicht
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nach oben gezogen werden, also Backenstücke verlängern.

Achten Sie bitte auf das Genick Ihres Pferdes, denn dort muß eine Parade zuerst den Weg passieren. Stimmt etwas im Genick nicht, wird die Parade auch nie am Hinterbein ankommen, wo sie eigentlich hin soll. Ist der Nasenriemen also sehr fein und schmal geschnitten, so haben die meisten Pferde dort auch enormen Druck. Ein kleiner Trick schafft Abhilfe:
Lassen Sie den Nasenriemen nicht unter dem Genickstück lang laufen, sondern in den Ösen des Stirnriemens außen entlang.
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