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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2007-07 AUSGABE
2007-07


INHALT

Seite 7 von 7
1 « | zurück | weiter
Zwischen Genie und Wahnsinn - Ausnahmepferde
// Karin Tillisch

Charakterzüge, die eben den Genius ausgleichen, wenn man es so sehen will. Solange diese "Macken" keine gefährlichen Formen annehmen, wird der Besitzer des vierhufigen Pfiffikus wohl damit leben müssen - erst wenn diese seltsamen Verhaltensweisen irgendwelche Formen annehmen, die Sie, das Pferd und Dritte gefährden, sollte man mit Sachverstand dagegen vorgehen.

Einem intelligenten Pferd mit Schlägen oder anderer Gewalteinwirkung zu kommen, erzielt meist nur einen Effekt - sie bemerken zu allem Übel auch noch, dass sie stärker sind, und dann kann es so weit kommen wie bei oben beschriebenem Hengst. Wer also ein Genie im Stall hat, dem kann ich nur raten, schnellstmöglich selbst zum "Genie" zu werden.



Lernen Sie alles über Pferde, das es da zu lernen gibt. Besuchen Sie Seminare, die Verhaltensweisen und Kommunikation zum Schwerpunkt haben, lesen Sie Bücher zu den Themen "Pferdepsychologie", "Problempferde" und "Pferdesprache", tun Sie also schlichtweg alles, um verstehen zu können, wie "ein Pferd tickt".

Wenn Sie das rausgefunden haben - und dazu bedarf es bei einem Menschen nicht unbedingt überragender Genialität, zumindest nicht, um die Grundbegriffe zu verstehen - dann können Sie bei den "Austickern" Ihrer Intelligenzbestie gezielt durch pferdegerechte "Gegenmaßnahmen" reagieren. Diese hier

nun alle zu erklären, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Fazit
Genie und Wahnsinn liegen wohl wirklich oft dicht beieinander. Extreme Genialität geht also oft mit extremen "Macken" auf der anderen Seite einher. Wenn Ihr Pferd den einen oder anderen "Sprung in der Schüssel" hat, verzweifeln Sie nicht gleich: Vielleicht haben Sie ja ein Genie im Stall stehen, dessen wahre Begabung Sie einfach bisher noch nicht entdeckt haben!

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