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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2007-07 AUSGABE
2007-07


INHALT

Seite 4 von 4
1 « | zurück | weiter
Der Sattel aus Sicht eines Physiotherapeuten
// Ariane Prehn

Muskel nicht in seiner Funktion eingeschränkt und b) findet das Knie eine bessere Ruheposition, klappernde Knie werden vermieden.

Weiterhin schaue ich mir das Kopfeisen an. ES MUSS NICHT SYMMETRISCH SEIN! - da fast 70% der Pferde eine Schulter stärker ausgebildet haben. Wäre das Kopfeisen symmetrisch, würde es drücken, - es muss also zum Pferd passen.

Für die Begurtung empfehle ich einen breiten, anatomisch geformten, ein- oder beidseits elastischen Gurt. Dieser lässt die Pferde auch noch tief durchatmen und nimmt ihnen durch das Mitbewegen den Zwang der Enge. Letztendlich muss der Sattel nicht nur

anatomisch zum Pferd passen, seinen speziellen Verwendungszweck erfüllen, auch SIE müssen darin korrekt, frei von Ermüdung und sicher sitzen.

Es klingt alles nach Böhmischen Dörfern, dabei ist es auch für die Nicht-Fachmänner und -frauen möglich, einen passenden von einem unpassenden Sattel zu unterscheiden. Fragen Sie einen Sattler Ihres Vertrauens nach einem Sattel-Check bei Ihnen im Stall. Er wird Sie gern auf dem Pferd aufnehmen, eine Videoanalyse des Sattels mit Ihnen vornehmen und all Ihre Fragen zu der Passform zum Pferderücken verständlich und ausführlich beantworten.

Die Kosten dafür liegen pro Pferd um die 15 - 30 €, die Anfahrt

wird auf alle Beteiligten umgeschlagen. Von Sattlern und Physiotherapeuten werden des Öfteren auch Halbtageskurse
"Der passende Sattel" angeboten. Oft hilft auch ein gezieltes Aufpolstern, was in der Regel alle 12-18 Monate seine Regelmäßigkeit finden sollte.

Werden Sie sensibel für die Bedürfnisse Ihres Pferdes!

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