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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2007-07 AUSGABE
2007-07


INHALT

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Der Sattel aus Sicht eines Physiotherapeuten
// Ariane Prehn


Ein passender Sattel ist das A und O beim Reiten.
Salome legte die Ohren zurück, als Trixi mit dem Sattel ankam. "Alte Zicke!" murmelt Trixi. "Ich kann nichts dafür, wenn Du so kitzelig unter dem Bauch bist!"
So ging es seit Monaten, Tag ein Tag aus.

Seit die Stute nach ihrer Kolik-OP vor drei Monaten wieder geritten werden durfte, war sie unerträglich beim täglichen Aufsatteln. Salome zwickte, keilte und quietschte. Auch das Reiten funktionierte nicht so reibungslos wie früher. So oder so ähnlich geht es hundert anderen Reiter/Pferdepaaren jeden Tag. Überall auf der Welt.

Oft wird vergessen, dass Muskeln nur dann ihre Fülle und Form behalten, wenn sie regelmäßig bewegt, gedehnt und trainiert werden. Kann das Training, wodurch auch immer, nicht mehr durchgeführt werden, baut sich die Muskelmasse ab, der Muskel atrophiert.

Hatte man vorher einen Sattel, der perfekt auf den Pferderücken passte, so ist das nicht mehr der Fall. Die Kammer kann nun zu weit sein, da der Widerrist nicht mehr mit Muskel ummantelt ist, sie sinkt mit dem Gewicht des Reiters zu weit ab, drückt vielleicht sogar auf die empfindliche Wirbelsäule.

Ein spezieller Sattel für Islandpferde
Genau so verhält es sich mit dem langen Rückenmuskel rechts und links neben der Wirbelsäule, auf dem die Sattelpolster aufliegen. Ist die Muskulatur dort bereits zurückgegangen, tritt die Wirbelsäule etwas hervor und der ursprüngliche Sattel kann im Wirbelkanal aufliegen anstatt eine gute Seitneigung zuzulassen.

Die Pferde können sich nicht mehr um den Schenkel biegen oder nur mit Druckschmerzen durch den inzwischen unpassenden Sattel. Es folgt unweigerlich eine massive Verspannung, das Pferd gibt seinen Rücken nicht mehr her und vermeidet das Vorwärts-Abwärts-Dehnen und die damit verbundene Aufwölbung der Oberlinie.

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