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Pferd noch 20 schöne Jahre vor mir. Und diese 20 Jahre will ich in guter Freundschaft mit ihm verbringen und nicht eines Tages feststellen müssen, dass er meiner überdrüssig ist oder schon Migräne bekommt, wenn er mich nur sieht.
Deshalb werde ich ihm auch weiter seine Freiheit lassen - auf der Matschkoppel im Winter und auf den Weiden den Rest des Jahres, soll er glücklich an den Margeriten und Gräsern herumknabbern und mit seinen Kumpels auf der Weide spielen, raufen und schmusen und sein Leben genießen.
Wenn es dann mal wieder darum geht, seine Schrammen zu versorgen oder ihm die Mücken aus den Ohren zu pulen - dann bin ich sein Kumpel, zu dem er freiwillig kommt und nicht,
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weil er keine andere Möglichkeit hat. Wir werden auch weiterhin allerhand zusammen unternehmen, unsere Wanderritte, Westernturniere, Shows und Kinderreiten machen. Einige Tage der Woche.
Und den Rest der Woche kann er dann einfach Pferd sein, mit seinen Kumpels herumalbern - oder auch mal im Kreise seiner Pferdekumpels auf der Weide liegen, Augen zu, Ohren auf Halbmast und vor Glückseligkeit vor sich hingrunzen. Denn das schönste Gefühl, das man haben kann, ist doch wohl das, dass man einen anderen glücklich macht.
 Auch wenn man nur am Zaun steht und sich zusammen mit dem anderen über dessen Glück freut...
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