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  TOVERO-MAGAZIN Ausgabe 2007-06 AUSGABE
2007-06


INHALT

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Lass dein Pferd Pferd sein! - Von der Beziehung zwischen Mensch und Pferd
// Karin Tillisch


Glücklich in der Herde, so sieht ein artgerechtes Pferdeleben aus!
Immer wieder kommt die Frage auf - was ist artgerecht? Und vor allem - was braucht ein Pferd wirklich? Und wenn man sich das mal genau überlegt und durchrecheriert - dann kommt man zu einem Ergebnis, das sicherlich viele Reiter nicht hören wollen.

Die Natur des Pferdes
Die Gattung Equus ist von ihrem Sozialverhalten her ein Herdentier. Jedes Pferd fühlt sich nur in einer Herde wohl. Vorausgesetzt natürlich, es hat keinen psychischen Schaden, den viele Pferde, die in jungen Jahren in "Einzelhaft" gehalten wurden, natürlich haben - diese sind mit einer Herde restlos überfordert.

Aber das normale Pferd, das unter normalen Bedingungen aufgewachsen ist - also in der Stutenherde und später mit anderen Jungpferden - braucht andere Pferde zum Glücklich-Sein. Und zwar nicht nur in Sichtkonktakt, sondern auch im körperlichen Kontakt: spielen, raufen, schmusen, sich gegenseitig die Mücken wegwedeln und noch vieles mehr.

Das Nächste, was ein Pferd dann braucht, ist was zu fressen. In der Natur vornehmlich kräuterreiches Gras, vorzugsweise Magerwiesen. Und natürlich Wasser und zu guter Letzt einen sicheren Schlafplatz.

Merken Sie was?
Kein Wort vom Mensch gefallen, oder? Denn de facto brauchen uns unsere Pferde nicht wirklich. Natürlich müssen wir sie in unserer zivilisierten Welt versorgen, sie sind also in der Weise auf uns angewiesen, wie sie es in der Natur auf eine gute Leitstute wären. Aber wenn ich dann manchmal von den Leuten höre, dass ihre Pferde sie als Kameraden und Freunde brauchen - nun, dann werde ich immer stutzig.

Denn ich kenne viele Leute, die ihre Pferde bewusst in Einzelhaft halten und die dem Pferd dann sogar den Kontakt mit anderen Menschen verwehren, in der Hoffnung, das Pferd würde dann seine ganze Zuneigung auf sie übertragen. Aber das ist doch dann keine

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Nr.4, Stallbau