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Wie sind Sie zur Round Pen Arbeit gekommen? Round Pen-Arbeit habe ich schon vor mehr als 20 Jahren bei amerikanischen Trainern wie Richard Shrake, Jack Brainard oder Sam Powell kennen gelernt und für die Ausbildung eigener Pferde genutzt. Ray Hunt hat mich später dadurch beeindruckt, dass er die Arbeit (aus meiner Sicht) noch stärker systematisierte.
Round Pen-Arbeit als wichtigsten ersten Schritt für "Natural Horsemanship" zu verstehen, habe ich durch Monty Roberts vor fast zehn Jahren gelernt. Dazu kommt auch Fredy Knies Arbeit in der Manege (die ja auch nur die - sanfteste - Variante des
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Round Pen ist), die mich schon vor über 25 Jahren angeregt hat, dem Sinn der Sache weiter auf den Grund zu gehen.
 Round Pen-Arbeit wirklich verstehen (und anwenden) kann aber nur, wer: + die Grundlagen der Pädagogik + der Pferde-Verhaltensforschung, + und die eigene Körpersprache kennt.
Erst das Körpersprachen-Training beim Pantomimen Samy Molcho führte bei mir zu Bewusstsein und zu wirklicher Effizienz.
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Was beinhaltet Round Pen Arbeit? Round Pen-Arbeit - gekonnt angewendet - beinhaltet das Kennen lernen, einüben und das Training aller Bewegungsabläufe von Mensch und Pferd, die Mensch und Pferd in Kooperation beherrschen müssen, wenn der Mensch sein Pferd sicher, vertrauensvoll und effizient führt: am Boden; vom Sattel aus, vom Kutschbock - und zwar weitgehend ohne Gefahr für Mensch und Pferd.
Round Pen-Arbeit beinhaltet aber auch alle Korrekturmöglichkeiten, die notwendig sind, wenn Mensch und/oder Pferd das gegenseitige Vertrauen verloren haben: wiederum am Boden; vom Sattel aus, vom Kutschbock.
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