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bildet einen bedeutenden Mittelpunkt des Rennsports. Das Hoheitszeichen des Landkreises stellt deshalb einen Traber dar.

Es ist übrigens nachgewiesen, dass Rottaler Pferde bereits von Kaiser Friedrich Barbarossa bei seinem Kreuzzug 1190 ins Heilige Land mit verwendet wurden. Beim Durchzug durchs Rottal wurden von einheimischen bayerischen Adeligen Rottaler Rösser erworben und mit zur Sammelstelle nach Passau gebracht, von wo aus sich der Zug auf den langen, mühsamen Weg in den Süden begab.
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Das Rottaler Pferd ist mit seiner über tausendjährigen Geschichte eine der ältesten Pferderassen Europas! Es konnte zu allen Zeiten seine Eignung als Zucht-, Arbeits- und Sportpferd unter Beweis stellen.
Im Jahre 1963, zu einer für die deutsche Pferdezucht sehr schweren Zeit, wurde das Rottaler Brandzeichen zugunsten des Bayernbrandes abgeschafft, um nach außen hin ein Zeichen für die Öffnung der bayerischen Pferdezucht nach allen europäischen, leistungsgeprägten Blutströmen zu setzen.
 Das Altbewährte sollte auf diese Art und Weise mit dem Neuen verbunden
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werden. Sicherlich wäre es möglich gewesen, die bodenständigen Stutenlinien dabei mehr zu berücksichtigen - viele wurden zugunsten von Stuten aus norddeutschen Zuchtgebieten ausgemerzt.
Für die edlen Rottaler Pferde bestand nach wie vor eine Käuferschaft - nur leider wurden viele reingezogenen Stuten mit besten Hengsten aus ganz Europa angepaart und die Zucht dadurch verwässert. Nach wie vor führt ein hoher Prozentsatz bayerischer Sportpferde Rottaler Blutanteile - der Erfolg gibt also dieser Zielsetzung Recht, dass die Züchter aus dem Rottal auf dem richtigen Weg sind.
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