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Nach langen Jahren der "Abstinenz" bin ich in meine bayerische Heimat zurückgekehrt - als gebürtiger Franke zwar in der Hallertau noch stolzer als ein Portugiese, aber meiner Philosophie langfristig treu geblieben. Sieben Jahre lang waren die Diapositive mein treuer Begleiter in allen Rasseportraits.
Mit diesem Bericht über die Rottaler, die auf eine lange Geschichte bis ins Mittelalter zurückblicken können, hält endlich das digitale Zeitalter Einzug in meine Arbeiten. Der Himmel wird endlich so weiß-blau, wie er in Bayern die Farben der Fahne schmückt und die Schönheit der Pferde in Zukunft noch eindrucksvoller und vor allen Dingen
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schneller dokumentiert.
Die Zucht von Reitpferden hat hier in Bayern eine lange Tradition. Nach den ersten mittelalterlichen Aufzeichnungen hat sich das Rottaler Pferd über alle Höhen und Tiefen der Geschichte zu einem modernen Sportpferd entwickelt.

Oftmals ist es heute in den offiziellen Papieren nur noch als "Bayerisches Warmblut" erfasst und so mancher Reiter weiß gar nicht, welche Besonderheit er von Erfolg zu Erfolg begleiten darf. Im Zuchtziel ist die Eignung für den großen
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Sport verankert, aber auch Werte wie Charakter, Temperament und Rittigkeit dürfen dabei nicht vernachlässigt werden.
Die Heimat der Rottaler: Im idyllischen Rottal mit seinen angrenzenden Gebieten findet sich diese homogene Zucht mit versprengten Vorkommen im übrigen Bayern. Frau Dr. Lilo Scherling hat sich dem Erhalt dieser heute leider seltenen Pferde verschrieben und ihr Leben zum großen Teil auf den Erhalt ausgerichtet.
Am Ammersee lebt bei ihr heute noch eine kleine Herde, die die Vorzüge und die Rittigkeit bereits auf der Koppel unter Beweis stellen kann. Das Rottal ist durch seine Pferdezucht weltbekannt und die Kreisstadt
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