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Die Hufrehe (Pododermatitis diffusa aseptica oder aus dem Englischen Laminitis) ist eine multifaktorielle Erkrankung, bei der die Pododermatitis diffusa aseptica, welche die Veränderungen am Huf beschreibt, nur ein Teilaspekt ist.
Als Ursachen für die Entzündung der Huflederhaut werden einerseits innere, Stoffwechselerkrankungen und Vergiftungen, angesehen, andererseits äußere, wie Überbeanspruchung, Überlastung, nicht fachgerechte Hufkorrektur oder fehlerhafter Beschlag.
 Bei einem akuten Hufrehe Schub kommt es zu
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Allgemeinstörungen und sehr schmerzhaften Veränderungen im Bereich der betroffenen Hufabschnitte. Symptomatisch sind weiterhin hoher Blutdruck, Gerinnungsstörungen, Fieber, Herz- und Kreislaufstörungen.
Im Vordergrund steht eine Durchblutungsstörung der Huflederhaut, welche sich aus zwei verschiedenen Mechanismen zusammensetzt: Zum einen besteht eine Gerinnungsstörung und eine Veränderung der Fließeigenschaften des Blutes.
 Zum anderen besteht eine Schädigung der Gefäße selbst. Eine Trennung ist nicht möglich, da sich beide Mechanismen gegenseitig bedingen. Unklar ist, ob die Allgemeinstörungen durch
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die Hufrehe Erkrankung entstehen oder erst zu den Veränderungen am Huf, also der Hufrehe, führen.
Der hohe Blutdruck beispielsweise wird mitverantwortlich gemacht für das Geschehen im Huf, da längerfristig erhöhter Blutdruck die Wände der kleinen Gefäße vorschädigt und so der Hufrehe Erkrankung "Tür und Tor" öffnet, könnte jedoch auch erst durch die Schmerzen bedingt während der Erkrankung entstehen.
 Eine Blutgerinnungsstörung führt sicher mit zur Erkrankung und ist vor den makroskopisch sichtbaren Veränderungen vorhanden, da bewiesen ist, dass Heparin als blutgerinnungshemmendes Mittel die
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