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Interview mit FEI-Tierarzt Dr. Rüdiger Brems
Was können Turnierreiter von erfolgreichen Profisportlern und Olympiasiegern lernen? Fachtierarzt Dr. Rüdiger Brems, Tierärztliche Klinik für Pferde in Wolfesing, betreut seit vielen Jahren die Spitzenpferde deutscher Stars und bereitet sie auf internationale Wettkämpfe vor. Im Interview gibt Dr. Rüdiger Brems praktische Tipps, wie man sein Pferd optimal für die Turniersaison vorbereitet.
Wie sieht das ideale Training aus? Das Training muss langsam bis zur
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maximalen Fitness gesteigert werden. Das Pferd sollte nicht zu früh auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit sein, also nicht etwa bereits Wochen vor dem Turnier.
Ideal ist es, ein Pferd so zu trainieren, dass es drei Tage vor dem Wettkampf seine Top-Form erreicht hat. Die letzten zwei Tage vor dem Turnier sollte man es dann etwas ruhiger angehen lassen, und das Pferd nur leicht bewegen, so dass es zur Prüfung locker, zufrieden und ausgeglichen ist.
Dürfen Turnierpferde auf die Weide? Grundsätzlich ist
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Weidegang für Turnierpferde sehr zu empfehlen. Vorausgesetzt, sie sind daran gewöhnt und toben nicht wild herum, denn Verletzungsrisiken müssen natürlich vermieden werden. Ansonsten bietet der Weidegang wertvolle, zusätzliche Bewegungseinheiten. Wichtig ist jedoch, dass die Pferde nicht zu viel frisches Gras fressen. Etwas weniger satte Weiden sind für Turnierpferde daher besser geeignet.
Welche Ernährung ist für Sportpferde empfohlen? Wichtig ist eine Ernährung, die der Belastung des Pferdes angepasst ist. Denn Sportpferde brauchen viel Energie und hochwertige Nährstoffe, sie dürfen andererseits jedoch nicht zu schwer werden. Viele uns betreute Pferde erhalten als gezielte Nahrungsergänzung ausgewählte
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