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Jedes Jahr finden in allen großen Pferdeforen im Internet endlose Diskussionen zum Thema "Eindecken" statt. Dabei bilden sich immer zwei Fronten: Diejenigen, die strikt gegen eine Decke am Pferd sind und die Oposition, die meint ohne Decke würde das Pferd frieren und überhaupt sind Decken am Pferd ja sehr zeitsparend, was das putzen angeht.
 Frierendes Pferd? Wann friert ein Pferd überhaupt? Muß man es zittern sehen, um zu wissen dass es friert oder fühlt es sich vorher schon unwohl? Fest steht, dass das Pferde trockene Kälte ohne allzuviel Luftbewegung
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viel besser wegstecken als feuchte Kälte verbunden mit starkem Wind.
Außerdem hat das Pferd als ehemaliger Steppenbewohner in jedem Fall ein anderes Kälteempfinden als ein Mensch. Pferde sind von Natur aus gewohnt hohe Temperaturschwankungen auszuhalten. Während wir schon bei Temperaturen im einstelligen Minusbereich bei längeren Aufenthalt im Freien anfangen zu schlottern - fangen viele Pferde bei diesen Temperaturen an richtig aufzuleben und fühlen sich sichtlich wohl.
 Ein erstes Indiz für ein Kälteempfinden des Pferdes, ist das Aufstellen der Haare im Hals- und Rumpfbereich. Fängt es dann an zu
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zittern, friert es. Dann sollte man tatsächlich darüber nachdenken, dem Pferd eine regenfeste Allwetterdecke für feuchtkaltes Wetter zu gönnen. Diese sollte es aber nur beim Aufenthalt im Freien tragen.
Pferde, die in den Wintermonaten nur zeitweise nach draußen kommen und nicht geschoren sind, müssen im trockenen Stall keine Decke tragen. Das würde die Anfälligkeit für Krankheiten nur unnötig erhöhen und das Pferd noch empfindlicher machen.
 Decke aus Bequemlichkeit? Natürlich finden viele Pferdehalter es einfach bequem, wenn das Pferd unter der Decke schön sauber bleibt - das verringert die
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