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Meine Reise zum Gut Klein-Nienhagen wurde durch eine Autobahnsperre jäh unterbrochen: "Sie sind doch Autofahrer, suchen Sie sich Ihren Weg!" - mit dieser Aussage wurde ich in Hamburg von einem freundlichen Polizeibeamten abgewiesen. Die Verbindung nach Rostock war gnadenlos verstopft und nichts ging mehr.
Dank Handy-Hotline und einem freundlichen Pizza-Bringdienst fand ich schließlich in der tiefen Nacht doch noch über Bundesstraßen und idyllische Abkürzungen Pferde und Reiter, die sich gerade ein bisschen von ihrer Reise erholen durften.
Die Idee zu dem
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Abenteuer "Sternritt der Rennbahnstars" hatte Eva Richter aus Berlin - selbst Mitbesitzerin des Rennpferdes "Lover Boy". Ein in Europa bisher einmaliger Wanderritt mit ausgedienten Galopprennpferden von Berlin an die Ostsee wurde ausgeschrieben und 30 Pferde angemeldet.

Wie so oft im Leben starteten tatsächlich nur 12 Pferde und hochmotivierte Reiter, um sich auf verschiedenen Routen auf der Strecke nach Bad Doberan zusammenzufinden. 240 Kilometer hatten sich die Reiter der Süd-Nord-Route auf die Fahne geschrieben. Ihre Pferde fielen durch ihre Nervenstärke und Ausgeglichenheit auf, die sie wohl
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erst nach der Rennbahnkarriere von ihren neuen Besitzern erworben hatten.
Wie prominent die teilnehmenden Pferde aus der Riege der englischen Vollblüter seinerzeit waren, demonstriert ein kleiner Einblick in die Biografien: Der elfjährige Schimmelwallach "Drinski", unterwegs im Wechsel mit seiner Besitzerin Birgit Hopfinger und der Stewardess Petra Moschner, stammt aus der Zucht von Sheikh Mohammed in Dubai.
Vor vier Jahren verließ er die Rennbahn und läuft jetzt in seiner neuen Heimat Westerwald zur Abwechslung mit seinem guten Springvermögen auch Fuchsjagden. In schwierigen Situationen brilliert er als Leitpferd, verabscheut aber Schweine und Mistgabeln!
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