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Waren Sie schon mal an den Weihnachtsfeier- tagen in einem Pferdestall? Ich gehe zu dieser Zeit am liebsten zu meinem Pferd - da dann der Stall nahezu ausgestorben ist.
Vom 23. Dezember bis meist 1. Januar hat man herrlich seine Ruhe - egal ob am Putzplatz, in der Reitbahn oder in der Halle. Da stehen die geliebten Vierbeiner dann, langweilen sich schier zu Tode - sehen aber recht schick aus in ihren neuen Winterdecken, die sie von ihren Besitzern schon vorab zu Weihnachten bekommen haben.
Die "Weihnachtsleckerlies", sind längst hinuntergeschlungen, die Decke
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eingesaut - und das Pferd scheint längst aufgegeben zu haben, auf Herrchen oder Frauchen zu warten. Weihnachten am Pferdestall - das klingt nicht nur schön, das kann es auch sein!!!
Für fast alle unter uns, die natürlich Eltern, grosse Verwandtschaft, Lebenspartner oder Kinder haben sind die Feiertage meist nur eins - Stress pur! Da ist es dann bei vielen "ganz normal", dass das schweigsamste Mitglied der Familie - nämlich das Pferd - schlichtweg vergessen wird.
So sollte es aber nicht sein. Ich erinnere mich an die Geschichten der Bauern und von meinem
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Grossvater, der früher selbst Pferde hatte, wie diese Weihnachten feierten - zusammen MIT den Pferden.
Erst einmal ging es natürlich am morgen des Heiligen Abend in den Stall um die Pferde und den Schlitten auf Hochglanz zu putzen, um dann am Abend prächtig geschmückt und im besten Gewand oder der Tracht in die Christmette zu fahren. Hierbei wurde dann auch ein Säckchen Hafer oder eine Handvoll Karotten für die Pferde, die draussen vor der Kirche angebunden warteten nicht vergessen.
 Nach der Christmette ging es dann mit Schellengeläut und im Licht der Kutschlampen wieder nach Hause - und jetzt kommt der grosse Unterschied zu heute. ERST
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