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 Ausschlaggebend zum pferdegerechten Leben sind einerseits die tatsächlichen Verhältnisse des Einstellbetriebes, was die Weideflächen, Stallgebäude, Herdenzusammensetzung, Fluktuation etc. betrifft, andererseits auch die Kompetenz, Zeit, der Pferdeverstand, die Liebe zum Pferd, das Einfühlungsvermögen sowie Managment und Organisation des Stallbetreibers.
Gerade bei alten und erkrankten Pferden sollte Qualität, nicht Quantität der Maßstab sein! Ganz klar muss hier gesagt werden: Alte und erkrankte, unreitbare Pferde können nicht "billig" abgeschoben werden.
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Zeitaufwand, Pflege, Versorgung, besondere Ansprüche an die Fütterung und Haltung, Kontrollen und medizinische Versorgung fordern hier ihr Attribut.
Der Irrglaube, ein Pferd, welches nicht mehr reitbar ist, billig einzustellen, muss relativiert werden durch Anerkennung der Tatsachen. Ein normaler Einstellbetrieb mit durchschnittlichen Einstellpreisen kann aus wirtschaftlichen Gründen diesen Service nicht bieten. Alte und unreitbare Pferde erfordern Zeit: Zeit ist Geld!
Schließlich muss auch ein Reitbetrieb leben, so lässt sich ein billiges Abstellen nicht mit einer individuell pferdegerechten Haltung, Fütterung, Betreuung, Pflege und medizinischen Versorgung vereinbaren.
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Letztlich ist ein pferdegerechtes Zuhause jedoch langfristig die günstigere Alternative, da durch Umsicht, Weitsicht und verantwortlichem Handeln mit Pferdeverstand Folgekosten eingespart werden und unnötige Tierarztkosten gar nicht erst entstehen.
 Und - das ist wohl der wichtigste Aspekt - ein noch langes und vor allem lebenswertes Leben des geschwächten/alten und unreitbaren Pferdes ermöglichen!
Text: THP Claudia Nehls www.tierheilkundezentrum.de
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