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vieler allergischer Atemwegserkrankungen unserer Pferde die Fütterung qualitativ schlechten Rauhfutters mit hoher Schimmelpilzbelastung über lange Zeit.
 Auch als Ursache von Koliken, Darmerkrankungen, Durchfälle und Erkrankungen des Magens findet sich häufig die Fütterung qualitativ minderwertigen Rauhfutters. Rauhfutter sollte den Pferden möglichst ständig zur Verfügung stehen. Als Mindestaufnahmemenge pro Tag und 100 kg Pferdegewicht rechnet man jedoch 1,5 kg Heu plus Stroh zur freien Aufnahme während der Wintermonate. Stroh hat übrigens nur knapp 60 % des Energiewertes von Heu und einen Bruchteil des Proteinwertes (im Durchschnitt 1/8).
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 Eine ausreichende Menge Rauhfutter ist so wichtig, da der Pferdedarm zur Gesunderhaltung und Symbiose zwingend auf die Zuführung von Rohfaser angewiesen ist. Ohne bedarfsgerechte Rohfaserzufuhr verändert sich die Lebensgemeinschaft der Bakterien im Darm zum Ungleichgewicht und es kommt zur Dysbiose. Unter anderem deshalb sollte auch vor der Kraftfuttergabe die Rauhfuttergabe erfolgen.
 Die Umstellung auf ein anderes Futter, zum Beispiel auf Weidehaltung, sollte immer langsam erfolgen, da durch abrupte Futterwechsel ebenfalls ein Ungleichgewicht der Darmbakterien
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entsteht, dessen Folgen beispielsweise Hufrehe, Kolik, Durchfall und Kotwasser sind. Als optimal anzusehen ist übrigens der ständige Zugang zu ungedüngten extensiv bewirtschafteten Weideflächen ganzjährig, also auch während des Winters.
Die Pferde können sich so mit der zunehmenden Vegetation langsam an das üppig wachsende Gras im Frühjahr gewöhnen. Dies entspricht der Natur des Pferdes vor Domestikation. Probleme sind bei dieser Optimalhaltung nicht zu erwarten und das "lästige Anweiden" entfällt.
 Pferde sind Dauerfresser, da ihr sensibles Verdauungssystem auf
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