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Immer wieder werde ich gefragt, wie füttere ich mein Pferd während der Winterzeit?
Hier wären zunächst einmal einige Grundregeln zu beachten: Oberste Priorität hat eine erstklassige Qualität jeglicher Futtermittel, hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um Rauh-, Kraft- oder Ergänzungs- und Saftfutter handelt!
 Das Calzium Phosphor-Verhältnis sollte bei ca. 2:1 liegen und das Verhältnis Energie zu Protein bei ca. 1:5. Entscheidend bei einer Proteinüberversorgung, welche bei der allgemein praktizierten
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Fütterung die Regel ist, ist das Verhältnis Energie zu Protein. Ein Pferd toleriert eine stark überhöhte Proteinzufuhr, wenn die Energie im richtigen Verhältnis bereitgestellt wird.
Ist das Verhältnis Energie zu Eiweiß im Ungleichgewicht, treten denkbar schneller ernste Probleme auf. Ein ausgewogenes Verhältnis Energie : Protein erhält man beispielsweise, wenn die Fütterung zur Hälfte aus Getreide (viel Protein im Verhältnis zur Energie), zur anderen Hälfte aus Melassenschnitzel (viel Energie, kaum Protein) besteht. Regulierend wirkt auch die großzügige Fütterung von Rauhfutter auf den Proteinhaushalt.
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Rauhfutter ist das Grundfutter schlechthin und der wichtigste Aspekt einer gesunden Pferdefütterung. Leider ist dies heute weitgehend unbekannt und der Pferdehalter räumt allen anderen Futtermitteln mehr Priorität ein.
 Die Qualität von Heu und Stroh wird leider durch zunehmende Industriealisierung nicht besser, sondern immer schlechter. Aus diesem Grunde ist jeder Pferdehalter aufgerufen, hier zwingend auf Qualität zu achten und lieber einen höheren Preis, als schlechte Qualität in Kauf zu nehmen. So ist die Ursache
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