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Jedes Jahr finden an den letzten beiden Wochenenden im September sowie am ersten Wochenende im Oktober die Hengstparaden auf dem schön gelegenen Paradeplatz des Celler Landgestüts statt. Wenn die Glocken der Turmuhr über dem Grabenseestall 13.00 Uhr schlagen ist dies traditionell der Startschuß zu einem abwechslungsreichen Programm in dem die Hengste präsentiert werden.
Vorgestellt wurden die prächtig herausgeputzten Hengste aus der Hannoveranerzucht geritten, gefahren und an der Hand. Historische Kutschen, blitzeblanke
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Geschirre und prächtige Uniformen ließen alte Zeiten wieder aufleben.

Fast der komplette Kutschenbestand des Landgestüts wurde in drei Schaubildern unter der Leitung von Obersattelmeister Ullrich Müller präsentiert. Dabei wurden verschiedenste Wagen mit unterschiedlichen Anspannungen gezeigt. Ob 10er-Zug, Tandem oder ungarische Anspannung - hier war Fahrkunst gefragt
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Publikumsrenner waren auch die Traber neben galoppierenden Hengsten und die Schweren Jungs aus Niedersachsen und Hessen. Acht Kaltblüter der Rassen Schleswiger, Rheinisch-deutsch, Schwarzwälder und Freiberger zeigten sich hier vor dem Traberwagen.
Es waren vor allem die rasanten Nummern, wie die Ungarische Post, die zweifache Fahrschule und die Römerwagen zum Abschluß, die das Publikum mitrissen. Aber auch die Freunde der Dressur bekamen so manchen Augenschmaus zu sehen. Die große Dressurquadrille mit 24 Hengsten war ein Highlight der Veranstaltung.
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