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Das Nordrhein-Westfälische Landgestüt Warendorf wurde im Jahre 1826 auf Wunsch der Züchter Westfalens und der Rheinprovinz durch die damalige Preußische Gestütverwaltung gegründet und genießt im In- und Ausland einen herausragenden Ruf. Seit 1945 ist es im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen. Seine Aufgabe besteht darin, den Züchtern qualitätvolle und genetisch interessante Hengste gegen ein angemessenes Deckgeld zur Verfügung zu stellen.
 Frauenpower Seit 1996 ist mit Susanne Rimkus die Position der
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"Landesstallmeisterin" das erste Mal mit einer Frau besetzt. Sie ist die Leiterin des Landgestüts und die Direktorin der Deutschen Reitschule Warendorf. Überhaupt sind die Frauen auf dem Landgestüt ganz groß im Kommen: Im Jahr 2005 befand sich unter den 21 Auszubildenen für den Beruf "Pferdewirt" nur ein einziger männlicher Azubi.
 Die Pferde Das Landgestüt unterhält in Westfalen und im Rheinland 22 Deckstellen bzw. Besamungsstationen. Alle werden von geschultem Fachpersonal geleitet. Das Gestüt hat einen durchschnittlichen Hengstbestand von 80 Warmbluthengsten, zwei Vollblütern, 16 Kaltbluthengsten und einem Sennerhengst.
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Alle Hengste stehen in großzügigen Boxen mit gutem Stallklima. 8 Paddocks sorgen dafür, dass die Hengste auch ohne Reiter Frischluft unter freiem Himmel schnuppern können.
Bei der Kaltblut- und Sennerzucht liegt der Schwerpunkt in der Erhaltung von wertvollen Genen. Da die Kaltblüter eine vom Aussterben bedrohte historische Rasse sind, ist es die Aufgabe des Landgestütes diese zu erhalten. Die "Dicken" sind gerade bei den Hengstparaden sehr beliebt und damit sowohl Werbe- als auch Sympathieträger. Das Publikum tobt, wenn Georg-August Schulte-Quaterkamp mit
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