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Einmal im Jahr geht Immo Schulte mit seinem 8-jährigen Traber Cesare vom Gestüt Corner und seiner Einspännerkutsche auf Tour. Im Jahr 2005 ging die Fahrt mit dem Marathonwagen von Pullheim nach Oostkapelle. Lesen Sie Teil II dieser spannenden Reise.
Der 4. Tag: Olmen - "t` Laerhof" (44,07 km)
Um 3:00 Uhr stand ich auf, packte meine Sachen, ging zur Kutsche und frühstückte dort erst mal in Ruhe, Knäckebrot mit Sülze. Cesare bekam auch sein Futter aus unserer Futterkiste. Die Beulen waren bedeutend kleiner geworden und wurden nur noch mit Gel
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eingerieben. Um 6:15 Uhr verließen wir die gastliche Stätte.
Nachdem wir Olmen hinter uns gelassen haben, ging es ca. 15 km durch Wald, Wiesen und an alten Wassermühlen vorbei. Cesare merkte nun doch, daß dies eine größere Tour werden würde und stellte seine Trabreprisen nach jeweils ca. 2 km ein und ging in Schritt über.
 Er hielt sich jetzt strikt an die Vorgaben von Benno v.Achenbach. Bei Mol mussten wir die 4 spurige N71 überqueren. Alles ohne Probleme, nur die vielen Kühe wollte er noch nicht akzeptieren und ging sehr vorsichtig an diesen vorbei.
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Nach 20 km wollten wir eine Pause einlegen, da sich kein Rastplatz hierfür anbot, fragten wir kurzerhand in Ten Aard in einer Hengststation nach, ob wir hier Rast machen könnten. Wurde gewährt. Hier konnte Cesare sehen, wie schön es ist ein Wallach zu sein. Die Pferde standen nur in ihren Boxen. Weiden waren nicht vorhanden. 2 Stallburschen mussten die Pferde der Reihe nach longieren. Nach einer Stunde ging es weiter.
Holland ist das Land der Radfahrer, aber Belgien ist das Land der Radrennfahrer. Laufend kamen uns Trupps entgegen oder überholten uns. Vor Gierle kam uns die erste Kutsche entgegen. Ein kurzes Hallo und weiter ging es.
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