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Oft sind es gerade die zufälligen Bekanntschaften, die sich im nachhinein als die interessantesten erweisen. Beim Surfen im Internet stieß ich Anfang 2000 auf eine interessante Homepage: Araber-Berber Zucht in Deutschland.
 Sehr angetan von den schönen Pferden setzte ich mich mit dem Gestüt wegen eines normalen Fotoshootings in Verbindung. Aus dem eigentlich geplanten "Knips-und-weg" wurde allerdings nichts mehr, als ich mehr über die Besitzerin des Getüts erfahren konnte, deren Leben sich wohl auch gut als Abenteuerroman verkaufen ließe.
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Der Weg zu den Pferden Dr.Susanne Geipert lebte viele Jahre in Nordafrika und war dort an verschiedenen Projekten beteiligt. Erst jedoch bei ihrem Engagement in Marokko konnte sie sich wieder einen lang gehegten Wunsch erfüllen - ein eigenes Pferd.
Seit dem Alter von vier Jahren hatte sie diesen Wunsch, und nun sollte er in Marokko in Erfüllung gehen. Ihre reiterliche Vorbildung lässt sich als "klassich" bezeichnen: Mit sieben Jahren gab's die ersten Reitstunden, ihre "Abflüge" wurden in Listen vermerkt und das Ganze machte einfach unendlich viel Spaß.
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Mit elf Jahren kam Susanne Geipert dann zu ihrem ersten Pflegepferd - eine Lippizaner-Araber Mischung mit jeder Menge Temperament, aber ganz nach ihrem Geschmack: "Siggi" war schnell und ehrlich. Es folgten einige Turniere und das Jugendreitabzeichen, bis der liebenswerte Wallach drei Jahre später wegen einer Allergie nicht mehr geritten werden konnte. Später erlaubten dann die Schule und das anschließende Studium es nicht mehr, von morgens bis abends im Stall zu sitzen - eine Zwangspause trat ein...
Mit gerade mal 24 Jahren landete Susanne Geipert dann 1992 beruflich in Marokko, fest entschlossen, sich nach ihrer gut zehnjährigen
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