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Stellen Sie sich einmal folgendes Szenarium vor: Sie kommen spät abends nachhause. Ein anstrengender Tag liegt hinter Ihnen - nachdem Sie mit dem Hund noch 20 Minuten unterwegs waren, duschen Sie kurz und werfen einen prüfenden Blick aufs Thermometer. Lediglich 3° C zeigt es an und dicke Regentropfen fallen aus dem trüben Nachthimmel.
Am Morgen hatte Raureif das Gras der Koppel fest anfrieren lassen und Sie sorgen sich um ihr Pferd. Monat für Monat zahlen Sie pünktlich die Miete für die Unterbringung des treuen Vierbeiners.
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Doch in dieser Nacht stehen die Pferde wieder einmal ohne Baum, Hütte oder sonstigen Unterschlupf in der Kälte. Der Regen dringt durch das Fell und lässt die Tiere am ganzen Leib erzittern - doch der Stallbesitzer sitzt im Warmen...
Kommt Ihnen diese Situation vielleicht bekannt vor? Viele Menschen zahlen regelmäßig ihren Obolus und gehen davon aus, dass es ihrem geliebten Pferd an nichts fehlt. Nicht alle Rösser werden danach im wahrsten Sinne des Wortes "im Regen stehen gelassen".
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Definition Offenstall: Was besagt eigentlich der Begriff "Offenstall"? Die Erklärung ist recht einfach und lässt sich mit wenigen Worten darstellen: Ein offener Stall ist der Ursprung hinter dem Gedanken, der für die Pferde viel mehr Freiraum und ein artgerechtes Leben suggeriert. Große Weiden sind fantastisch, um dem Bewegungsdrang unserer rassigen Lieblinge ein großes Betätigungsfeld zu geben.
Eine Hütte, die mit Bedacht an einem windgeschützten Platz aufgebaut wurde, ein kleiner Unterstand oder in den Sommermonaten große, dicht belaubte Bäume erfüllen ebenfalls ihren Zweck, doch müssen diese
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