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Mein lieber Bekannter raufte sich die Haare und marschierte eine Furche in den Boden, als wir über den Preis für meinen "Bubi" vor gut drei Jahren verhandelten. Damals erschien mir der Preis dennoch sehr hoch - für ein Freizeitpferd, das gerade angeritten war und keine Papiere hatte. |
Im nachhinein verstehe ich jetzt jedoch, weshalb mein Bekannter so zögerte und weshalb dieser Spruch durchaus nicht übertrieben war. Denn die Summe, die ich ihm zahlte, hatte ihn das Pferd in den zwei Jahren, in der er ihn ausbildete, aufpäppelte und durchfütterte, selbst gekostet. Und hierbei waren sein Zeitaufwand und seine Honorarsätze als
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Profi-Westerntrainer nicht einmal eingerechnet!
 Im Endeffekt war mein Pferd so gesehen also ein absolutes Schnäppchen, auch wenn ich damals trotzdem dachte, das sei ganz schön teuer. In den letzten Jahren jedoch hat sich auf dem Pferdemarkt sehr viel getan, das Preisgefälle ist in zwei Extreme gedriftet: extrem teure und extrem günstige Pferde. Die Durchschnittspferde, die durchschnittlich aussehen, durchschnittlich talentiert sind und durchschnittlich einst um die 5000 - 7000 Euro kosteten, gibt es anscheinend fast nicht mehr.
 Entweder legt man 10.000 Euro und
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mehr für einen Vertreter einer Moderasse wie Iberer oder für Gangpferde hin - oder man bekommt einen tollen Fjordi, Haflinger oder ein nettes Warmblut für teilweise schon um die 1000 Euro. Wie kommt es zu solchen Preisgefällen und Modeerscheinungen? Welche Pferdetypen und -rassen sind gerade besonders günstig, und weshalb?
La Mode Wie bei der Kleidung gibt es auch bei den Reitern und Pferdefreunden jedes Jahr eine besondere Modeerscheinung, die sich im Gegensatz zu der Kleidungsmode dann aber über einige Jahre hinweg hält. Ich erinnere mich noch lebhaft an die Jahre 1990-1995, als alle Welt von schwarzen Arabern oder Arabern im Allgemeinen zu träumen schien.
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