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"Mama, ich will auch!" Wenn der Nachwuchs reiterliche Ambitionen hat, ist das für viele Mütter eine schöne Sache - doch ganz so einfach ist es mit dem Reitenlernen auf Mamas Pferd nicht.
So lange sie klein sind, ist es alles problemlos: mal ein Stück geführt oder vor sich, sicher in den Armen eingerahmt, vor den Sattel gesetzt, sind alle Kinderwünsche erfüllt. Doch dann kommt der Tag, da soll es mehr sein und vor allen Dingen häuft sich der Satz: "Ich will alleine!"
Wann sollte man sich mit diesen Gedanken sinnvollerweise auseinander setzen? Das Kind sollte
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mindestens vier Jahre alt sein, dann ist der Körper einigermaßen stabil, um längere Zeit den " Reitersitz" zu halten und einer Aufgabe einige Zeit zu folgen.
 Kinder brauchen andere Kinder Nächste Überlegung: Soll man den eigenen Kindern Unterricht geben? Dieser Plan ist fast immer zum Scheitern verurteilt, führt zu unnötigen Diskussionen und endet meistens im Streit. Und: kleine Kinder brauchen Geselligkeit und viel Abwechslung. Da die Motorik noch nicht gesteuert werden kann, ist an Reitunterricht im engeren Sinne noch lange nicht zu denken.
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Konzentration und die Wahrnehmung über das Ohr sind noch schwach ausgeprägt. Angesagt wären jetzt Reitspielgruppen, das heißt, drei bis vier Kinder teilen sich ein Pony und erlernen den Umgang und die Pflege des Pferdes. Sie sollen führen üben und auf dem Pferderücken durch spielerische Angebote das Bewegungsgefühl und die Balance schulen. In der Gruppe kann man lernen zu teilen, gemeinsam Lösungen zu finden, sich an Absprachen und Regeln zu halten.
 Leider, leider ist das Angebot an sinnvoll aufgebauten Reitspielgruppen noch sehr gering, ja, und da könnte schon der Plan entstehen: Das mache ich
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