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Blütenblätter einer Rose, ihr Fell ist wie ein Spiegel, ihr Haar so dicht wie die Federn auf Adlers Schwingen, ihr Huf ist so hart wie Stein, von dem man Feuer zu schlagen vermag. Sie ist sanft wie ein Lamm, jedoch wie ein Panther im Zorn wird sie geschlagen oder gereizt". |
 Diese Zeilen beschreiben eine arabische Stute, wie es schöner
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und treffender nicht mehr sein kann. Wann das Arabische Pferd genau seinen Ursprung nahm, ist heute nicht mehr zurückzuverfolgen. Den Beduinen der Wüste bedeuteten diese Pferde unendlich viel - Ansehen, Macht und Reichtum verbargen sich hinter einem stolzen Hengst und trug dieser gar die schwarze Farbe, musste er beim Stammesfürsten abgegeben werden.
Gegen Ende des 2. Jahrhunderts nach Christus gelangten Vertreter dieser Gattung aus dem Orient auf die Arabische Halbinsel. Bald darauf begannen die Nomaden mit diesen zähen Pferden zu züchten und selektierten nach den Gesetzen der Wüste. Nicht die Schönheit war das wichtigste Zuchtziel, sondern ein Pferd, das auch unter schwierigsten Lebensbedingungen gedeihen kann, dem Menschen zugewendet ist und ihn
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dorthin trägt, wo Handelswege und Kriegsziele ihn damals trieben.
Vorislamische Dichter wie z.B. Antara ibn Shaddad lobten die Schönheit, Ausdauer und den noblen Charakter dieser Rösser. Im 7. Jahrhundert erkannte der Prophet Mohammed den Wert dieser Tiere für seine Kriegszüge - ohne die Zähigkeit und Langlebigkeit des Arabischen Pferdes wären seine Eroberungen niemals möglich gewesen.
 Er legte sogar im Koran fest, wie die Menschen ihre Pferde versorgen, behandeln und unter welchen
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