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Centered Riding (CR) wurde von Sally Swift entwickelt, einer Amerikanerin, die aufgrund einer starken Skoliose nach körperbezogenen Lösungen suchte, um trotzdem reiten zu können.
Sie begab sich mit Hilfe von Physiotherapeuten, der Feldenkrais-Lehre, Alexandertechnik und der klassischen Reitlehre auf die Suche: Was passiert beim Reiten im Körper von Mensch und Pferd? Herausgekommen ist eine Methode, die mit Körperbewusstsein des Reiters nach dem zentrierten, lockeren, mitgehenden und weitestgehend entspannten Sitz des Reiters sucht und ihn auch findet.
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 Am Ende dieser Suche sitzt der Reiter klassisch ausbalanciert und vor allem locker auf dem Pferd, welches sich ebenfalls losgelassener bewegen kann. In den meisten Reitlehren wird der Schüler in die Form des klassischen Sitzes gezwungen, ohne dass ihm zum einen erklärt wird, warum er dies zu tun hat, oder ihm gesagt wird, wie er zu dieser Form gelangt.
 Ein Beispiel: "Hacken tief", eine häufig gehörte Anweisung: Ein Reitschüler steht mit den Zehenspitzen im Bügel und zieht die Hacken hoch. Der Grund hierfür liegt oft darin, dass der Schüler seine Beine verspannt
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hoch zieht und versucht, sich mit den Oberschenkeln am Pferd festzuhalten. Er sitzt nicht im Pferd, sondern vermehrt darüber.
Vielleicht ist die Hüfte in bestimmten Bewegungen blockiert oder so verspannt, dass der Reiter erst gar nicht zum Sitzen kommt. Die Hüfte ist in der Regel dabei zu wenig abgekippt, die Verspannung zieht sich über die festgehaltene Wirbelsäule bis zu Schultern und Nacken hoch. Mit der Anweisung "Hacken tief" wird am Symptom gearbeitet, ohne dass die Ursachen erkannt werden.
Zusätzlich zu all den Verspannungen versucht der Reitschüler nun noch seine Hacken nach unten zu drücken, was ihm in der Regel nicht für länger als einen Augenblick gelingen wird.
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