|
Widersetzt das Pferd sich dann wieder, steigen Sie wieder umgehend ab und beginnen Sie WIEDER mit der Bodenarbeit. Das Pferd wird dann bald die Verkettung um Kopf knüpfen, die wir schon aus den anderen Möglichkeiten kennen "Gegen den Chef sein ist nicht angenehm!"
Wenn gar nichts hilft Dann bleibt Ihnen nur noch der Gang zum Spezialisten. Das Pferd in Beritt zu geben und hoffen daß danach die Probleme und die Widersetzlichkeit weg sind, ist eine nette Träumerei, mehr aber auch nicht. Es sei denn, Sie wollen Ihr Pferd zu einem Trainer bringen, der ihm mental das Rückrad bricht und eine Maschine daraus macht, dann IST ES MÖGLICH, daß
|
 |
Ihr Pferd NIE WIEDER gegen jemanden aufbegehrt. Aber Sie wollen ja einen lebendigen Partner und keine Maschine, oder?
 Was hilfreich sein kann, ist wenn Ihnen jemand einfach mal zeigt, WIE man eine gute Bodenarbeit macht, also wenn jemand anders mit Ihrem Pferd mal ein "ernsthaftes Gespräch" führt. Dann sieht man sehr deutlich, ob es an der Sturheit des Pferdes oder schlichtweg am Unvermögen des Besitzers liegt. Meist liegt es am Besitzer, da dieser es versäumt hat sich zu gegebenem Zeitpunkt auf oben beschriebene Weisen durchzusetzen. Dennoch, ein "zu spät" gibt es nur in den seltensten Fällen. Und andererseits - freuen Sie sich auch mal darüber, wenn Ihr Pferd Ihnen "die Meinung" sagt. Denn mir persönlich ist ein
|
 |
"lautstarkes" Pferd wie mein eigenes viel lieber, als ein ewiger Duckmäuser.
GERADE der, der mit seinem Pferd wirklich etwas erreichen will, der wird auch Querulanten zu schätzen lernen, da man mit diesen Pferden am meisten lernt. WENN man es schafft einen Bezug zu diesen ranghohen Tieren aufzubauen und sich ihren Respekt und ihr Vertrauen verdient, dann hat man auch einen MITDENKENDEN Partner, der schlichtweg ALLES für einen macht. Bis auf 1-2 Tage jeden Monat, an dem auch mein Pferd mir ganz klipp und klar mitteilt "Aber auch ICH KÖNNTE wenn ich WOLLTE!"
|