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„Schatzi, sollen wir nicht am Samstag vorm 3ten Advent mal alle Einsteller zu einer kleinen Weihnachtsfeier im Stübchen einladen?“ fragte ich meinen Mann gutgelaunt vor einigen Wochen. „Etwa alle auf einmal an einen Tisch? Du bist wahnsinnig!!!“
 Eine Mischung aus banger Erwartung und verstohlener Sensationsgier sprach aus den Augen meines Gatten, der sich dann allerdings lieber hinter seinem Wochenblatt verschanzte. „Also abgemacht!?“ zwitscherte ich vergnügt und setzte mich an den Rechner um eine hübsche Einladung zu kreieren. „Total verrückt!“ kam es noch hinterm Wochenblatt her und „das soll ja
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wieder was geben,hähähäh“.
 Nun war ich doch etwas eingeschnappt. Glaubte mein Mann etwa ich sei nicht in der Lage ein kleine wohlwollende Festlichkeit zu arrangieren? Zugegeben, wie ihr wisst sind meine Einstaller eine etwas, ähem, nun ja, sagen wir mal eigenwillige Mischung aus schillernden Paradiesvögeln und Sonderlingen, extravaganten Berufsgruppen und biederen Hausfrauen. Aber es müsste doch möglich sein, wenigstens einmal im Jahr unter dem wohlwollenden Weihnachtsstern gemeinsam ein paar Stunden zu verbringen, gemütlich einen Kuchen zu essen, einen Glühweinchen zu trinken, zu lachen und sich aufs Fest zu freuen.
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Voller vorweihnachtlicher Zuversicht machte ich mich ans Werk, tippte eine liebevoll gestaltete Einladung für unsere Pinnwand und ließ es mir nicht nehmen, wirklich jeden Einzelnen anzusprechen und Zusagen fürs Erscheinen mit Kind und Kegel zu erpressen. Ach was hatten sie nicht alles für Ausreden: „Uhhhh nääääääääh, sagte der Schweinemann, ich kann meine Änne nicht den ganzen Abend alleine lassen,“ „Änne habe ich schon angerufen, sie kommt gerne mit“ log ich ohne rot zu werden und sah aus den Augenwinkeln wie mein Mann zusammenzuckte.
Ela unsere Dame des Rotlichtmilieus sagte erst zu, dann wieder ab. Mein Mann hatte schon aufgeatmet als sie drei Tage vor dem Event höflich
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