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Wie schnell einen das Wetter aus der Bahn werfen kann, haben Sie alle in den Nachrichten verfolgen können.Vielleicht haben Sie Zeit und Lust, einen Blick in meine persönlichen vier Tage im Schnee zu werfen. Ich wohne in Coesfeld, im Münsterland und daher im sogenannten Katastrophengebiet. Allerdings sind wir noch sehr sehr glimpflich davon gekommen.
Freitag 25.11.2005 Tag 1 Geplant war der Besuch der Messe „Pferd & Jagd“ in Hannover. Als wir morgens aufstehen haben wir leichten Schnee, der sich innerhalb einer halben Stunde in dicke Flocke
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verdichtet. Die Kinder finden das toll, können sie doch dann nachmittags rodeln gehen. Das haben wir hier im Münsterland nicht so oft. Die Winter hier sind meistens nass und kalt, Nässe in Form von Regen, selten Schnee.
 Also bringe ich die Kinder mit dem Auto zur Schule . Zwei Stunden später liegen die ersten Birken bei uns auf der Bundesstrasse. Da ich in einem Dorf wohne, ist der nächste Trecker nicht weit und der Baum in fünf Minuten von der Strasse. Wir konnten nicht ahnen, was uns noch erwarten würde.
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Noch schnell einen telefonischen Rückruf bei meiner Freundin, ob wir morgen wirklich nach Hannover fahren : „Klar fahren, so ein bisschen Schnee macht nix, ich habe seit gestern Winterreifen“. Nachmittags nehme ich noch einen Termin in Recklinghausen war. Für die 38km Rückfahrt brauche ich schon eine Stunde. Zweifel kommen auf, ob wir morgen doch noch fahren sollen. Mit 90 km/h bis nach Hannover ist auch nicht spaßig.
 Auf der Landstrasse Richtung Lette kann ich schon sehen, wie die ersten Überlandleitungen sich berühren und Funken schlagen. Ich beschließe, die Pferde in die neuen Offenställe
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